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Verschiedenes 03.12.2008
Fragen
Gottesdienst
Beichtgespräch
Sakramente
Warum firmen lassen?
Firmung und nun?
Ungewöhnliche Fragen
- Hat der
Heilige Geist eine eMail Adresse?
- Ist er
Heilige Geist mit Patrick Swayze aus dem Film "GHOST - NACHRICHT VON
SAM" verwandt?
- Wenn die
Seelen in den Himmel auffahren, gibt es dafür eine Seelenabschussrampe
von der NASA?
- Werden
Politiker auch durch den Heiligen Geist unterstütz?
- Warum hat
Jesus das Blutbad in der Schule in Finnland nicht verhindert?
- Bekommt
das Geld, das zur Gabenbereitung während des Gottesdienstes in der
Kirche eingesammelt wird, der Pfarrer als Gehalt?
Nein, das
sind keine dummen Fragen!
Es sind Fragen
von Jugendlichen, die fast keinen Berührungspunkt mehr mit der
traditionellen katholischen Kirche haben. Die Jugendlichen sind aber
neugierig auf „Good News“, die „gute Nachricht“ von Jesus Christus.
In den wöchentlichen Gruppenstunden versuchen die Firmbegleiter,
Grundlagen und lebensnahe Erfahrungen mit Christus und seiner Botschaft
zu vermitteln. Dabei werden Riten (festgelegte Ordnung / Abläufe) auch
kritisch hinterfragt. Vieles läuft aus Sicht der Jugendlichen in den
Gottesdiensten einfach in
der Routine ab, zu der die Hintergrundinformationen fehlen. Für die
Firmbegleiter ist der Versuch, die gestellten Fragen zu beantworten,
eine Herausforderung und ein echter Segen zugleich.
Sakramente – nur
Symbole?
Frage: „Warum
sind Sakramente Heilig? Das sind doch nur Symbole die Menschen sich
ausgedacht haben? Es heißt, dass Gott durch die Sakramente eine Wirkung auf
die Menschen hat. Bedeutet das dann auch, dass Gott so lange mit seinem
Wirken wartet, bis der Priester das Sakrament gespendet hat? Hat Gott mit
dem Priester oder dem Papst darüber eine Vereinbarung getroffen? Und
überhaupt, warum wirkt Gott nicht auch ohne diese symbolischen Handlungen
auf die Menschen? Gott lässt sich bestimmt nicht vorschreiben, dass er nur
zu einem bestimmten Anlass z.B. der Firmung auf die Menschen einwirken
soll!“
Jede Menge Fragen von den Firmanden. Aber gerade diese direkten Fragen sind
es, die uns Firmbegleiter veranlassen, uns mit unserem eigenen Glauben
auseinander zu setzen. Eine aufregende Zeit für alle, die ihrem Glauben eine
lebendige Sprache geben und auch eine andere Sicht auf Glaubensfrage
zulassen können.
Warum soll ich
mich firmen lassen?
Die Frage eines
Firmanden an uns Firmbegleiter. Im ersten Moment fällt es mir
erstaunlicherweise leichter, Argumente dagegen als dafür zu finden. Woran
liegt das?? Vielleicht an unserer gesellschaftlich geprägten Tendenz,
zunächst einmal zu kritisieren und das Negative in den Blick zu nehmen.
Kritik ist modern und ich bleibe auf Distanz – Lob dagegen ist eher „uncool“
– und außerdem oute ich mich dann und werde selbst angreifbar!
Aber mir scheint
auch: Unsere Kirche und ganz speziell die Pfarrgemeinden leiden sehr
darunter, dass ihr zu viele Mitglieder ohne eine bewusste Entscheidung „ich
gehöre zu dieser christlichen Gemeinde“ angehören. Natürlich, wir sind
getauft, viele auch gefirmt, wir zahlen unsere Kirchensteuer und stehen im
Bürgerverzeichnis mit dem Kürzel „rk“. Und sonst? Ich glaube, unserer Kirche
ist oftmals die Farbe, das Begeisternde, das Positive verloren gegangen.
Eigentlich hat sie das Image einer grauen Maus. Muss das so sein, bzw.
entspricht das wirklich der Realität?
Nun mein Versuch
einer (positiven) Antwort auf die oben gestellt Frage:
Die Firmung gibt
mir die Chance, mich ganz bewusst für ein Leben als Christ zu entscheiden.
Ich erhalte die Möglichkeit, meinem Leben eine Richtung, einen Sinn zu
geben. Die frohe Botschaft, die „Good News“ will und kann mich und andere
begeistern. Begeisterung aber steckt an, Begeisterung bringt Farbe in unsere
Gemeinde und lässt sie nach Außen leuchten. Mit diesem Leuchten können wir
die Miesmacher, die Nörgler und die „ist-mir-doch-egal-Menschen“ überzeugen.
Natürlich müssen wir
als Gemeinde auch bereit sein, die neuen Farben zuzulassen. Aber da ist viel
mehr möglich, als viele glauben! Z. B. sind unsere jungen aktiven Firmanden
gute „Malermeister“, das jedenfalls haben die Freitagsgebete gezeigt!
Firmung, und
nun?
Eine aufregende und spannende Zeit geht nun zu
Ende. Für die Fimanden, die mit neuen und ungewohnten, manchmal auch
unbequemen Themen wie der Beichte in Berührung kamen und für die
Firmbegleiter, die die jungen Menschen auf dem Weg zur Firmung begleiten
durften. Viele Fragen wurden beantwortet, weitere Fragen werden sich erst
nach der Firmung bei den Jugendlichen stellen.
Wir als Firmbegleiter haben versucht, den Jugendlichen einen Zugang zur
christlichen Gemeinde, eine Tür zu öffnen. Reicht das aus? Können wir uns
jetzt selbstgefällig zurücklehnen, so nach dem Motto - „wir haben unser
Möglichstes getan, jetzt sind die Jugendlichen dran!“. Ich glaube nicht!
Christliche Gemeinden haben eine Aufgabe zu erfüllen. Sie sind kein
Selbstzweck.
Sie sollen lebendiges Zeugnis von Jesus Christus sein. In dem Gleichnis von
den Talenten hat Jesus genau dieses Thema beschrieben. Es genügt nicht, die
frohe Botschaft sicher in uns zu verwahren. Wir sind aufgefordert einen
Einsatz zu leisten - mit unserem Glauben „Türöffner“ zu sein. Unsere
Firmanten sind durch die Vorbereitung neugierig geworden. Ich bin mir
sicher, sie werden die geöffneten Türen in unserer Pfarrgemeinde erkennen.
Gottesdienst
ABLAUF
BEDEUTUNG
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Allgemeines |
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Warum
sagen wir im Gottesdienst so oft AMEN?? |
Das Wort
AMEN bedeutet so viel wie „Ja, so soll es sein“. Das ist einfach
eine Bekräftigung des Gesagten im Gottesdienst.
Auch
Juden und Moslems tun das. |
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Warum
stehen, sitzen und knien wir in der Kirche? Hat das was mit
Aerobic zu tun???
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Manchmal
ja, damit die Leute nicht einschlafen (haha). Spaß bei Seite:
Eine Körperhaltung drückt auch unsere Achtung von etwas aus. Zum
Beispiel: wenn mich jemand mit Handschlag begrüßt, stehe ich
dazu auf. Würde ich sitzen bleiben, würde das dem anderen
signalisieren, ich nehme dich nicht ernst! Knien drückt wie man
in alten Ritterfilmen sehen kann (der Ritter kniet vor seinem
König) aus, dass man bereit ist, sein ganzes Leben in den Dienst
von Gott zu legen |
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Jetzt
geht’s los
ERÖFFNUNG |
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Der
Priester macht eine Begrüßung |
Das machen
wir auch bei Freunden und Verwandten. Wir wollen ja gemeinsam
ein Fest feiern zur Ehre Gottes. |
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Schuldbekenntnis
(Bekennen
der Schuld vor Gott und vor den Menschen) |
Ich möchte
ehrlich zu mir sein. Ich erkenne mich als Mensch, der nicht
alles richtig macht und Fehler hat. Gott will mich nicht als
einen „Scheinheiligen“ - sondern als einen Menschen, der seine
Fehler erkennt und daraus lernt.
Wir sagen das laut, damit auch die anwesenden Menschen hören,
dass es mir ernst damit ist. |
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Kyrie
eleison
(Ruf
an Gott um Erbarmen) |
Wir
Christen haben einen versöhnenden Gott. Wenn wir unsere Fehler
einsehen glauben wir daran, dass Gott uns helfen wird. |
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Gloria
(Dank
und Lobpreis) |
Dafür,
dass unser Gott bereit ist uns zu verzeihen, wenn wir Fehler
gemacht haben, danken wir ihm. In der Regel machen wir das mit
einem fröhlichen lauten und auch fetzigen Lied. |
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Tagesgebet
(Tagesanliegen) |
Hier habe
ich die Möglichkeit, meine ganz aktuellen Anliegen mit Gott zu
bereden. Wir Christen nennen dieses Zweiergespräch auch Gebet.
Für die
Menschen, die sich mit einem persönlichen Gespräch mit Gott
schwer tun, hat der Priester ein allgemeines Gebet vorbereitet. |
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WORTGOTTESDIENST |
Ab hier
beginnt der Teil im Gottesdienst, der sich mit dem Inhalt der
Bibel auseinander setzt. Natürlich auch Erzählungen über das
Wirken, das Leben und Sterben von Jesus Christus. |
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Lesung :
Erzählung aus dem Alten Testament
(Bericht von Gottes Worten und Taten) |
Das Alte
Testament ist der Teil der Bibel, in dem das Wirken von Gott vor
Jesu Geburt beschrieben wird. |
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Zwischengesang/Antwort
psalm
(Meditation zum Wort Gottes) |
Jetzt habe
ich ganz für mich persönlich Zeit, über das Wirken von Gott
nachzudenken. |
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Lesung:
Erzählung aus dem Neues Testament
(Bericht
von Gottes Worten und Taten) |
Das Neue
Testament ist der Teil der Bibel, in dem das Wirken von Jesu
Christus, also alles nach Jesu Geburt vor 2000 Jahren,
beschrieben wird. |
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Halleluja
(Jubelruf
zur Begrüßung Christus in unserer Mitte) |
Wir
Christen glauben, dass wenn wir uns über das Leben und Wirken
von Jesus unterhalten und nach seinem Willen handeln, sein Geist
unter uns ist. |
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Evangelium
(Frohe Botschaft) |
Das
Evangelium ist ein besonderer Teil im Neuen Testament. Hier
findet man die Erzählungen von Matthäus, Markus, Lukas, und
Johannes. Diese Männer erzählen von Jesus als Mensch und
Gottes Sohn, wie er unter den Menschen gelebt hat, wie er
Menschen mit seinen Ideen begeistern konnte, und wie er Qualvoll
durch uns Menschen getötet wurde. Aber auch wie er wieder
auferstanden ist uns unsere Fehler verzeihen will. |
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Predigt
(Auslegung des Gehörten)
Da kann ganz spannend oder auch ganz langweilig sein!? |
Viele
Erzählungen in der Bibel sind heute nicht einfach zu verstehen,
weil wir in einer ganz anderen Zeit und Gesellschaftsform leben.
Deshalb ist es nicht schlecht, wenn jemand versucht zu erklären,
was mit der Erzählung im Sinne von Jesus Christus gemeint ist. |
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Glaubensbekenntnis
(Unsere
Antwort – wir bekennen unseren Glaube) |
Jetzt
wird’s Ernst! Glaube ich wirklich an das, was Jesus Christus
gepredigt hat? Glaube ich daran, dass Jesus Gottes Sohn ist und
der Geist unter uns wirkt? Bekenne ich mich als Christ? Glaube
ich, dass Jesus auferstanden ist?
Eine nicht immer einfache Frage! |
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Fürbitten
(Wir bitten für andere und für uns) |
Jetzt ist
Zeit für meine ganz persönlichen Anliegen. Was bewegt mich; habe
ich was ganz tolles erlebt? Bin ich traurig; habe ich Sorgen? In
den Fürbitte (eine Bitte für…) spreche ich Gott mit einer Bitte
für… direkt an. |
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EUCHARISTIEFEIER |
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Opfergesang/Gabenprozession
(Wir bringen unsere Gaben für Gott und die Menschen) |
Jetzt wird
ein Körbchen durch die Reihen gereicht? Warum? Wird mit dem
eingesammelten Geld das Gehalt vom Pfarrer bezahlt? Nein!
Jesus wollte, dass wir mit den Menschen teilen, die in Not sind.
Früher, als es kein Geld gab, wurden Naturalien wie Eier, Kohl,
Gemüse usw, eingesammelt. Das wurde dann direkt an die Armen,
die vor der Kirche gewartet haben, verteilt.
Heute
macht es mehr Sinn, Geld zu geben.
Mit dem
eingesammelten Geld werden gemeinnützige Aktionen unterstützt.
Sehr oft sind das auch unschuldig in Not geratene Familien in
deiner Stadt. Im Pfarrbüro kann man nachfragen, für was das
„Opfergeld“ verwendet wird. |
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Gabenbereitung
(Mit den Gaben bringen wir uns selbst) |
Gott will
aber noch mehr von uns!
Er will nicht nur, dass wir so tun, als seien wir gute Christen.
Er will, dass wir bereit sind, uns voll und ganz in seine Hände
zu begeben. Da gehört schon ein ganz große „Gottvertrauen“ dazu.
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Gabengebet
(Bitte um Annahme) |
Mit einem
Gebet bitten wir Gott, dass er unsere materiellen Gaben und uns
als Mensch mit unseren Fehlern als ehrlich gemeinte Gabe
annimmt. |
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Hochgebet
(Lobgebet – Gedenken der Opfertat Christi) |
Jesus hat,
so glauben Christen das, „durch seinen Tod am Kreuz die Sünden
der Menschen auf sich genommen“. Was heißt das? Was sind Sünden?
Sünde ist ein altes Wort und beschreibt alles, was uns von Gott
trennt. Z.B. Hass, Gier, Mord, Missgunst; eigentlich all das,
wenn wir uns unserer moralischen Verpflichtung verweigern oder
entziehen.
Jesus hat gesagt; OK, ich weiß dass Menschen nicht vollkommen
sind und Fehler machen; ABER- wenn der Mensch bereit ist, seine
Fehler (Sünden) zu erkennen und zu bereuen, dann werde ich ihm
verzeihen. |
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Präfation
(Vorgebet)
Das Vorgebet ist der Teil der katholischen, orthodoxen und
lutherischen Liturgie, das unmittelbar vor dem Sanctus steht. |
Das ist
ein variabler Teil in Gottesdienstablauf. Er dient zur
Vorbereitung für den Lobpreis. Oft entfällt auch dieser Teil. |
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Sanctus
Lobpreis |
Dass er
für uns gestorben ist, um uns zu unsere Fehler vergeben zu
können, das ist doch ein große Lob wert“, dafür möchten wir im
Danken. |
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Einsetzungsbericht
(Er
ist bei uns)
Der
Priester segnet Brot und Wein |
Da
scheiden sich jetzt die Geister der katholischen und
evangelischen Christen.
Ganz grob
gesagt: Evangelische Christen glauben, dass Jesu nur dann im
gesegneten Brot und Wein ist, wenn ICH auch daran glaube, dass
er da ist. So etwas wie eine geistig körperliche Anwesenheit.
Katholischen Christen glauben, wenn der Priester das Brot und
den Wein gesegnet hat, dann „wird das Brot zu Jesu Leib
und der Wein zu Jesu Blut“.?! Und aus Hochachtung davor wird
auch dabei gekniet. |
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Vater
unser/pater noster
Jesu
Bitten sind unsere Bitten |
Dieses
Gebet ist ein Zeichen unserer Gemeinschaft mit Jesu. Dieses
Gebet hat auch Jesus mit seinen Jüngern gebetet. Es ist das
Gebet, das alle Christen auf der Ganzen Welt beteten. |
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Friedensgebet/Friedensgruß
Bitte an Gott um Frieden – weiterschenken an andere |
Mit dem
Friedengruß drücken wir aus, dass wir als Christen Frieden in
die Welt bringen wollen. Und dass es uns ernst damit ist, zeigen
wir das, wenn wir unserem Nachbarn in der Bank (auch wenn wir
ihn vielleicht nicht gerade gut leiden können, die Hand zur
„Versöhnung“, zum Verzeihen geben. |
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Agnus Die
Vertrauensvolle Bitte um Erbarmen
Abendmahl |
In der
Nacht des Pessachfestes hat Jesus mit seinen Jüngern das
Pessachmahl gehalten. Danach teilte er, gemäß der
Pessach-Tradition, ungesäuertes Brot und Wein an die Jünger aus.
Jesus sagte dabei „nehmet hin und esset, dies ist mein Leib,
nehmet hin und trinket, dies ist mein Blut, das für euch
vergossen wird zur Vergebung der Sünden, tut dies zu
meinem Gedächtnis“. In diesem Gedächtnis (damit wir es nicht
vergessen…) feiert die Kirche noch nach 2000 Jahren Abendmahl in
ihren Gottesdiensten. |
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Kommunion
Wir
begegnen Christus.
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Jetzt wird
das gesegnete Brot (also der Leib Christi) an die Anwesenden
ausgeteilt. Heute ist es ganz normal, dass man das Brot (Hostie)
in die Hand nimmt. Das war nicht immer so! Warum bekommen wir
keinen Wein???
In manchen
Gottesdiensten wird es gemacht. Aber das ist ein schwieriges
Thema; für Kinder und Jugendliche ist Alkohol nicht gut!
Schließen wir dann diesen Personenkreis aus?? Für viele ist es
auch ein hygienisches Thema (alle Trinken aus einem Becher….) |
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Schlussgebet
Dank und
Bitte |
Bevor wir
auseinander gehen, danken wir noch einmal Gott in einem Gebet.
Das Gebet gibt uns Hoffung und Kraft, die kommenden Aufgaben der
Woche im Geiste Gottes zu erledigen. |
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ENTLASSUNG (Verabschiedung) |
Meistens
mit einem lauten und fröhlichen Lied |
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Ankündigungen &
Informationen |
Hier
gibst es noch Informationen zur Gemeinde und allgemeine
Informationen. |
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Segen und
Entlassung
Gott
sendet uns in die Welt – mit seiner Hilfe |
Der
Priester segnet die Menschen. Der Segen ist ein Zeichen für
Kraft und Zuversicht. Der Segen gibt den Menschen die Hoffnung,
dass auch in schlechten Zeiten Gott über uns wacht und uns zur
Seite steht. Auch wenn wir das nicht immer gleich erkennen. |
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So, wer
soweit gelesen hat, der weiß, was und warum Gottesdienst in
dieser Form gefeiert wird. |
Darüber
hinaus gibt es aber auch noch andere Formen von Gottesdiensten.
Zum Beispiel welche, die ganz auf Kinder und Jugendliche
ausgerichtet sind, welche, die für alte und Kranke Menschen
gemacht werden.
Gottesdienst kann aber auch in der einfachsten Form, wenn „zwei
oder drei Menschen im Gedenken an Jesu beisammen sind“, gefeiert
werden! Das kann bei einem Ausflug auf einem Berg sein, das kann
aber auch bei einem Treffen mit Freunden sein. Also, es ist
nicht alles an Regeln gebunden. |
Beichtgespräch
Beichtgespräch – auch das noch!?
Ein Thema, über das keiner gerne redet: meine Fehler, eigenes Versagen,
meine Schuld oder gar „Sünde“; und gar die Aussage: „Ich beichte Gott meine
Sünden“ klingt für manchen Zeitgenossen „ziemlich behämmert“. Warum dem
Priester in der Beichte etwas sagen, was Gott ja schon weiß? Der ist doch
„allwissend“ – oder?!
Und warum reicht es nicht, sich direkt bei dem zu entschuldigen, dem man
etwas Schlechtes zugefügt hat? Wenn ich mich entschuldige, ist das doch
genau so gut. Ich habe ja dann mein Unrecht erkannt - und manchmal bereue
ich es auch! Sowieso gilt: „Ich weiß überhaupt nicht, was ich beichten soll.
Ich habe keine schlimmen Sachen gemacht.“
– Ja, man kriegt schon so einiges zu hören bei der Firmvorbereitung!
Aber: Sünden sind ja nicht nur Mord und Totschlag. „Sünden“ sind in unserer
Gesellschaft viel öfter auch bestimmte Denkarten, Gewohnheiten oder
Charakterschwächen. Sie „sondern mich ab“ und trennen mich von den Menschen
und auch von Gott. Durch unser Handeln und Denken können wir andere Menschen
sehr schwer verletzten, nicht körperlich, sondern auch in ihrem Wesen und
Gefühlen. Das ist manchmal fast so schlimm wie Mord – nicht umsonst sprechen
wir von „Rufmord“! Kein leichtes Thema für unsere Firmanden – und auch nicht
für uns Firmbegleiter. Vor uns liegen also zwei „heiße“ Wochen, in denen der
Pfarrer unsere Firmgruppe besucht...
was
/ wie / wo
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Was ist
eine Sünde |
Sünde ist ein
Begriff, der in den Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam
verwendet wird.
Die Sünde
bezeichnet den unvollkommenen Zustand des Menschen, der von Gott
getrennt ist. Alles das, was wir tun- oder auch nicht tun, das uns von Gott entfernt,
wird als Sünde bezeichnet. |
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Was ist
eigentlich ein Beichtgespräch?
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Wie der Name
schon sagt, ist es eine Beichte in der Form eines Gesprächs mit dem
Priester. Man hat die Möglichkeit, ausführlicher über das eigene
Leben und seine Fehler (die eigene Schuld) zu sprechen. Ein
Beichtgespräch ist immer gut, wenn man unsicher ist oder
Empfindungen / Gefühle nicht so recht in klare Worte fassen kann.
Das
Beichtgespräch unterliegt keiner speziellen Form (nur für den
Priester bei der sogenannten Lossprechung).
Beginnt das
Gespräch einfach damit, dass ihr sagt, wie aufgeregt Ihr gerade
seit. |
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Ich kann
doch selbst Gott um Verzeihung bitten. Warum brauche ich dazu einen
Priester? |
Natürlich kann
man Gott im Gebet um die Verzeihung der Schuld bitten. Das soll man
auch tun!
Das aber
ersetzt das Sakrament der Beichte nicht. |
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Ich weiß
nicht, was ich beichten soll. Ich habe keine schlimmen Sachen
gemacht! |
Nie eine Lüge?
Nie gemein oder schadenfroh? Niemals zornig, ungeduldig? Sünden sind
nicht nur Mord und Totschlag. Sünden sind bei uns viel öfter auch
bestimmte Denkarten, Gewohnheiten oder Charakterschwächen, an denen
wir arbeiten müssen. Durch unser Handeln und Denken können wir
andere Menschen sehr schwer verletzten, nicht Körperlich, sondern in
ihren Gefühlen. Das ist manchmal schlimmer als Mord. |
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Ich habe
schon mal ganz schlechte Erfahrungen mit der Beichte gemacht! |
OK. Geben wir
aber Christus noch einmal eine Chance! Wir können ja vor einer
Beichte das Gespräch mit einer Vertrauensperson oder Priester
suchen. Hier kann man das Thema ja direkt ansprechen. |
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Die anderen
gehen auch alle nicht beichten! |
Na und? Nur
tote Fische schwimmen mit dem Strom! Bei der Beichte geht es um mich
und nicht darum, was andere tun. |
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Ich weiß
gar nicht mehr, wie das geht! |
Wo ein Wille
ist, da ist auch ein Weg. Im Internet gibt es viele Informationen
dazu. Man kann auch im Pfarrbüro oder beim Verantwortlichen für
Jugendarbeit nachfragen. |
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Es ist mir
peinlich, beichten zu gehen. |
Wem nicht? Na
klar - es ist niemals angenehm, seine Fehler und Sünden zu bekennen.
Wir sehen dann nämlich gar nicht mehr so cool dabei aus, wie wir uns
selbst gerne sehen und wie wir uns wünschen, dass die anderen uns
sehen. |
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